Der Weg von der Forschung zum Produkt stellte das Team aber vor neue Aufgaben. «Ein Studium an der ETH bereitet einen nicht darauf vor, Junggründer zu sein», betont Schwitter. «Das Studium hat uns beigebracht, komplexe Systeme zu strukturieren und wie man lernt. Es gab uns die Entschlossenheit, komplexe Problemstellungen anzugehen und die richtigen Fragen zu stellen.» Ein weiteres Werkzeug von unschätzbarem Wert ist zudem das Netzwerk aus schlauen Köpfen an der Hochschule: Heute wissen sie genau, wo das nötige Wissen zu finden ist.
Rund neun Monate lang forderte die Entwicklung des Reifengurts das Team extrem. «Die Verluste waren zu gross und wir wussten: Wenn wir keine Lösung finden, endet die Geschichte dort.» Am Tiefpunkt brachte ein Hinweis in den Simulationen den Durchbruch. Das Team entwickelte einen einfacheren, leichteren Aufbau mit über 90 Prozent Effizienz. «Ich bin dankbar für unsere Entschlossenheit damals. Denn es gab wirklich nichts, an dem wir uns orientieren konnten», so Schwitter. «Wir sind fünf Jahre der Frage nachgegangen, ob man effektiv über das Rad laden kann. Als die Physik schliesslich Ja gesagt hat, war das ein unglaubliches Gefühl.»
Mit dem richtigen Werkzeugkasten und Teamgeist zur Lösung
Auch der kreative Austausch im Team ist von Dynamik geprägt. Technische Details werden leidenschaftlich diskutiert. «Ein bisschen wie bei der Arena im SRF, nur dass wir stets Konsens finden und wieder gemeinsam in dieselbe Richtung ziehen», schmunzelt Schwitter. Es zahlte sich aus, als das System kürzlich erstmals an einem Bus fertiggestellt wurde und auf Knopfdruck der Strom leise und unsichtbar floss. «Solche Momente laden nicht nur die Fahrzeugbatterie, sondern auch unsere eigene.»
Dass Schwitter heute an der Mobilität von morgen baut, hat eine lange Vorgeschichte. Aufgewachsen in den Bündner Bergen, erlebte er den Klimawandel hautnah mit. Schon damals nahm er sich vor, einmal möglichst saubere Fahrzeuge zu entwickeln, um an einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken. Winduction ist für ihn die Umsetzung dieses Ziels. Seine Geschichte zeigt, wie eine technische Ausbildung persönliche Motivation in konkrete Lösungen verwandelt.
Wer an Zukunftstechnologien mitwirken will, braucht den passenden Einstieg. Über tecindustry.ch macht Swissmem die Welt der Technik nahbar und begleitet junge Talente bei der Bildungswahl. Die Plattform gibt Einblicke in Berufsbilder und hilft, Interessen in eine Laufbahn zu übersetzen.
Der Weg von der Forschung zum Produkt stellte das Team aber vor neue Aufgaben. «Ein Studium an der ETH bereitet einen nicht darauf vor, Junggründer zu sein», betont Schwitter. «Das Studium hat uns beigebracht, komplexe Systeme zu strukturieren und wie man lernt. Es gab uns die Entschlossenheit, komplexe Problemstellungen anzugehen und die richtigen Fragen zu stellen.» Ein weiteres Werkzeug von unschätzbarem Wert ist zudem das Netzwerk aus schlauen Köpfen an der Hochschule: Heute wissen sie genau, wo das nötige Wissen zu finden ist.
Rund neun Monate lang forderte die Entwicklung des Reifengurts das Team extrem. «Die Verluste waren zu gross und wir wussten: Wenn wir keine Lösung finden, endet die Geschichte dort.» Am Tiefpunkt brachte ein Hinweis in den Simulationen den Durchbruch. Das Team entwickelte einen einfacheren, leichteren Aufbau mit über 90 Prozent Effizienz. «Ich bin dankbar für unsere Entschlossenheit damals. Denn es gab wirklich nichts, an dem wir uns orientieren konnten», so Schwitter. «Wir sind fünf Jahre der Frage nachgegangen, ob man effektiv über das Rad laden kann. Als die Physik schliesslich Ja gesagt hat, war das ein unglaubliches Gefühl.»
Mit dem richtigen Werkzeugkasten und Teamgeist zur Lösung
Auch der kreative Austausch im Team ist von Dynamik geprägt. Technische Details werden leidenschaftlich diskutiert. «Ein bisschen wie bei der Arena im SRF, nur dass wir stets Konsens finden und wieder gemeinsam in dieselbe Richtung ziehen», schmunzelt Schwitter. Es zahlte sich aus, als das System kürzlich erstmals an einem Bus fertiggestellt wurde und auf Knopfdruck der Strom leise und unsichtbar floss. «Solche Momente laden nicht nur die Fahrzeugbatterie, sondern auch unsere eigene.»
Dass Schwitter heute an der Mobilität von morgen baut, hat eine lange Vorgeschichte. Aufgewachsen in den Bündner Bergen, erlebte er den Klimawandel hautnah mit. Schon damals nahm er sich vor, einmal möglichst saubere Fahrzeuge zu entwickeln, um an einer lebenswerten Zukunft mitzuwirken. Winduction ist für ihn die Umsetzung dieses Ziels. Seine Geschichte zeigt, wie eine technische Ausbildung persönliche Motivation in konkrete Lösungen verwandelt.
Wer an Zukunftstechnologien mitwirken will, braucht den passenden Einstieg. Über tecindustry.ch macht Swissmem die Welt der Technik nahbar und begleitet junge Talente bei der Bildungswahl. Die Plattform gibt Einblicke in Berufsbilder und hilft, Interessen in eine Laufbahn zu übersetzen.
Le chemin menant de la recherche au produit final a toutefois valu de nouvelles difficultés à l’équipe de chercheurs. «Étudier à l’EPFZ ne vous prépare pas à être un jeune entrepreneur», rappelle Laurin Schwitter. «Les études nous ont enseigné à structurer des systèmes complexes et à apprendre. Elles nous ont rendus encore plus déterminés à aborder des problématiques complexes et à poser les bonnes questions.» Autre outil d’une valeur inestimable: le réseau des cerveaux disponibles à la haute école. Désormais, nos chercheurs savent où trouver le savoir nécessaire.
Neuf mois durant, l’équipe a mis tout son savoir-faire dans le développement de la bande de roulement, au prix d’efforts extrêmes. «Les déperditions étaient très élevées et nous savions que, sans solution pour régler ce problème, c’en était fini de notre projet.» Alors qu’ils étaient au creux de la vague, un indice dans les simulations leur a permis de trouver la clé de l’énigme. L’équipe a alors mis au point une structure plus simple et plus légère, avec une efficacité dépassant les 90%. «Heureusement que nous avons persévéré. Car nous n’avions absolument rien sur quoi nous pouvions nous appuyer», insiste Laurin Schwitter. «Pendant cinq ans, nous avons cherché à savoir s’il était possible d’obtenir une recharge efficace à travers les roues. Et lorsque la physique a validé notre hypothèse, nous avons ressenti quelque chose d’incroyable.»
La bonne boîte à outils et un esprit d’équipe
Les échanges créatifs au sein de l’équipe sont empreints d’une forte dynamique. Les détails techniques font l’objet de débats passionnés. «Un peu comme dans l’émission Infrarouge de la RTS, à cette différence près que nous arrivons toujours à dégager un consensus qui nous tire dans la même direction», sourit Laurin Schwitter. Cette intensité a payé lorsque toute l’architecture a été finalisée à l’exemple d’un bus et que, une fois le bouton enfoncé, le courant s’est mis à circuler de façon silencieuse et invisible. «Dans ces moments-là, ce n’est pas que la batterie du véhicule qui est rechargée, mais aussi la nôtre.»
Ce n’est pas un hasard si Laurin Schwitter se retrouve aujourd’hui à travailler sur la mobilité de demain. Ayant grandi dans les montagnes des Grisons, il a vécu le changement climatique en direct. À l’époque, il s’était déjà promis de développer un jour des véhicules aussi propres que possible et de participer à la construction d’un avenir plus viable. Winduction lui permet aujourd’hui de réaliser cet objectif. Son histoire montre de quelle manière une formation technique peut contriber à transformer une motivation personnelle en solutions concrètes.
Celles et ceux qui souhaitent forger les technologies de demain ont besoin de la meilleure entrée en matière possible. Via tecindustry.ch, Swissmem met l’univers de la technologie à la portée des jeunes talents et les accompagne dans le choix de leur formation. La plateforme leur permet de découvrir les profils de métier et les aide à transformer leur passion en carrière professionnelle.