Darum lohnen sich Batteriespeicher für Gebäude
Darum lohnen sich Batteriespeicher für Gebäude
Pourquoi les accumulateurs pour bâtiments valent le coup

3
Punkte
|

3
Min. Lesezeit
Batteriespeicher sorgen dafür, dass mehr Strom aus der eigenen Solaranlage genutzt werden kann. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt eine von Energie 360° konzipierte und betriebene Energielösung in Kloten (ZH).
Batteriespeicher sorgen dafür, dass mehr Strom aus der eigenen Solaranlage genutzt werden kann. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt eine von Energie 360° konzipierte und betriebene Energielösung in Kloten (ZH).
Les accumulateurs augmentent la consommation propre du courant solaire produit par une installation individuelle. Explication du fonctionnement avec une solution énergétique conçue et exploitée par Energie 360° à Kloten (ZH).
Der Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems in der Schweiz bedingt, fossile Energieträger schrittweise durch erneuerbare Alternativen wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft zu ersetzen. Besonders grosses Potenzial bietet dabei Solarenergie: Laut dem Solarbranchenverband Swissolar könnte auf den Dächern und an den Fassaden von Schweizer Gebäuden weit mehr Strom produziert werden, als hierzulande jährlich verbraucht wird.
Eine Herausforderung bei der Nutzung von Solarenergie bleibt jedoch, dass Solaranlagen oft dann besonders viel Strom erzeugen, wenn die Nachfrage gering ist. Gleichzeitig sinken vielerorts die Vergütungen für die Einspeisung ins öffentliche Netz. Deshalb wird es immer attraktiver, den produzierten Solarstrom selbst zu nutzen. Batteriespeicher für Gebäude helfen dabei, diesen Eigenverbrauch deutlich zu steigern. Gemäss dem «Batteriemonitor» von Swissolar werden solche Speicher immer günstiger und daher schweizweit häufiger installiert.
Intelligente Steuerung für mehr Eigenverbrauch
Die Batterie wandelt zuerst elektrische in chemische Energie um. So kann sie für einige Stunden oder Tage gespeichert und bei Bedarf wieder als elektrische Energie bereitgestellt werden. Das Batteriemanagementsystem steuert das Laden und Entladen. «Ohne Batteriespeicher liegt der Eigenverbrauch bei 10 bis 40 Prozent, mit Speicher hingegen bei 30 bis 60 Prozent. Je nach Verbrauchsprofil kann er sogar bis zu 90 Prozent betragen», sagt Maja Schoch, Projektleiterin Markt- und Politikanalysen bei Swissolar.
Eine intelligente Steuerung erhöht den Nutzen eines Batteriespeichers zusätzlich. Der Speicher wird beispielsweise nicht schon am Morgen, sondern gezielt zur Mittagszeit geladen, wenn die Solaranlage deutlich mehr Strom produziert, als das Gebäude benötigt. Am Abend steht die gespeicherte Energie für den Eigenverbrauch zur Verfügung, etwa zum Laden eines Elektroautos, zum Kochen oder für den Betrieb elektronischer Geräte. Bei dynamischen Stromtarifen kann gespeicherter Strom zudem in Zeiten hoher Preise ins Netz eingespeist werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage weiter.
Der Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems in der Schweiz bedingt, fossile Energieträger schrittweise durch erneuerbare Alternativen wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft zu ersetzen. Besonders grosses Potenzial bietet dabei Solarenergie: Laut dem Solarbranchenverband Swissolar könnte auf den Dächern und an den Fassaden von Schweizer Gebäuden weit mehr Strom produziert werden, als hierzulande jährlich verbraucht wird.
Eine Herausforderung bei der Nutzung von Solarenergie bleibt jedoch, dass Solaranlagen oft dann besonders viel Strom erzeugen, wenn die Nachfrage gering ist. Gleichzeitig sinken vielerorts die Vergütungen für die Einspeisung ins öffentliche Netz. Deshalb wird es immer attraktiver, den produzierten Solarstrom selbst zu nutzen. Batteriespeicher für Gebäude helfen dabei, diesen Eigenverbrauch deutlich zu steigern. Gemäss dem «Batteriemonitor» von Swissolar werden solche Speicher immer günstiger und daher schweizweit häufiger installiert.
Intelligente Steuerung für mehr Eigenverbrauch
Die Batterie wandelt zuerst elektrische in chemische Energie um. So kann sie für einige Stunden oder Tage gespeichert und bei Bedarf wieder als elektrische Energie bereitgestellt werden. Das Batteriemanagementsystem steuert das Laden und Entladen. «Ohne Batteriespeicher liegt der Eigenverbrauch bei 10 bis 40 Prozent, mit Speicher hingegen bei 30 bis 60 Prozent. Je nach Verbrauchsprofil kann er sogar bis zu 90 Prozent betragen», sagt Maja Schoch, Projektleiterin Markt- und Politikanalysen bei Swissolar.
Eine intelligente Steuerung erhöht den Nutzen eines Batteriespeichers zusätzlich. Der Speicher wird beispielsweise nicht schon am Morgen, sondern gezielt zur Mittagszeit geladen, wenn die Solaranlage deutlich mehr Strom produziert, als das Gebäude benötigt. Am Abend steht die gespeicherte Energie für den Eigenverbrauch zur Verfügung, etwa zum Laden eines Elektroautos, zum Kochen oder für den Betrieb elektronischer Geräte. Bei dynamischen Stromtarifen kann gespeicherter Strom zudem in Zeiten hoher Preise ins Netz eingespeist werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage weiter.
La mise en place d’un système énergétique durable en Suisse implique de remplacer progressivement les énergies fossiles par des alternatives renouvelables, telles que l’énergie éolienne, hydraulique ou solaire. Et cette dernière présente un fort potentiel: selon Swissolar, l’association suisse des professionnels de l’énergie solaire, les toits et façades du pays pourraient produire bien plus d’électricité que la consommation nationale annuelle.
Une difficulté subsiste néanmoins en matière d’utilisation de l’énergie solaire, à savoir que les installations photovoltaïques produisent souvent beaucoup de courant lorsque la demande est faible. Sans compter la baisse des tarifs de reprise pour l’électricité réinjectée dans le réseau public, dans de nombreuses régions. Il devient donc plus intéressant d’utiliser sa propre production de courant solaire. Les batteries de stockage pour bâtiments permettent d’augmenter nettement cette autoconsommation. Selon le Baromètre des batteries de stockage de Swissolar, ces équipements coûtent de moins en moins cher et sont installés de plus en plus souvent dans toute la Suisse.
Une gestion intelligente pour une meilleure consommation
La batterie transforme d’abord l’énergie électrique en énergie chimique. Cela permet de la stocker pendant quelques heures ou quelques jours, puis de la restituer sous forme d’énergie électrique en cas de besoin. Le système de gestion de l’accumulateur pilote la charge et la décharge. «Sans accumulateur, la consommation propre se situe entre 10 et 40%, et entre 30 et 60% avec cet équipement. Selon le profil de consommation, elle peut même atteindre 90%», explique Maja Schoch, cheffe de projet analyses de marché et politique chez Swissolar.
Un pilotage intelligent accroît encore l’intérêt de l’accumulateur. Par exemple, celui-ci n’est pas chargé le matin, mais volontairement à midi, lorsque l’installation solaire produit nettement plus de courant que le bâtiment n’en consomme. Le soir, l’énergie stockée est disponible pour la consommation propre, par exemple pour recharger une voiture électrique, cuisiner ou alimenter des appareils électroniques. De plus, avec les tarifs d’électricité dynamiques, le courant stocké peut être injecté dans le réseau aux heures où les prix sont élevés. De quoi améliorer encore la rentabilité de l’installation.